1
00:00:02,000 --> 00:00:10,560
Abgase von Diesel- und Benzingeneratoren enthalten
drei Arten gesundheitsschädlicher Luftverschmutzung.

2
00:00:10,680 --> 00:00:14,760
Dazu gehören schädliche Gase,
wie Stickstoffdioxid, also NO2,

3
00:00:14,760 --> 00:00:18,240
die alle Menschen
mit Atemwegserkrankungen belasten.

4
00:00:18,320 --> 00:00:22,080
In Dänemark betrifft das fast eine Million Menschen.
Das sind sehr viele.

5
00:00:22,120 --> 00:00:24,680
Sie reagieren stark auf diese Gase.

6
00:00:24,760 --> 00:00:30,520
Dazu kommen größere Partikel,
die in oberen Atemwegen und Bronchien hängen bleiben,

7
00:00:30,560 --> 00:00:37,040
wo sie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Blutgerinnsel und Atemwegsleiden begünstigen.

8
00:00:37,080 --> 00:00:42,360
Dann gibt es die kleinsten Partikel,
die wir nach Anzahl messen – gleich auch hier.

9
00:00:42,480 --> 00:00:45,920
Diese Partikel gelangen bis in
die feinsten Verästelungen der Lunge.

10
00:00:45,960 --> 00:00:50,560
Bis in die Alveolen, wo sie Entzündungen
und oxidativen Stress im Lungengewebe auslösen.

11
00:00:50,640 --> 00:00:56,480
Sie tragen zu vielen Krankheiten bei,
gelangen ins Blut und zirkulieren durch den Körper.

12
00:00:56,560 --> 00:00:59,720
Ihre Oberfläche ist voller
krebserregender Teerverbindungen.

13
00:00:59,800 --> 00:01:03,320
Das trägt zu Krebs
in verschiedenen Teilen des Körpers bei.

14
00:01:03,400 --> 00:01:08,200
Diese Verschmutzung müssen wir vermeiden.
Die ideale Lösung ist Elektrobetrieb.

15
00:01:08,280 --> 00:01:13,000
Dann entstehen keine Gase und keine Partikel.
Das Problem ist gelöst.

16
00:01:13,520 --> 00:01:17,560
Mein Name ist Kåre Press-Kristensen.
Ich leite das Sekretariat im Rat für gutes Innenraumklima.

17
00:01:17,640 --> 00:01:20,600
Wir führen viele Untersuchungen
zum Arbeitsumfeld in Innenräumen durch,

18
00:01:20,640 --> 00:01:23,360
aber auch im Freien
auf Baustellen.

19
00:01:23,440 --> 00:01:26,760
Ich bin Ingenieur
und habe einen Doktortitel.

20
00:01:26,800 --> 00:01:30,040
Seit 20 Jahren lehre ich Luftverschmutzung
an der Technischen Universität Dänemark.

21
00:01:30,120 --> 00:01:34,360
Ich habe zahlreiche Arbeitsplatzstudien
an verschiedenen Arbeitsplätzen durchgeführt.

22
00:01:34,480 --> 00:01:38,960
Leider sehen wir, dass Dieselpartikel
weiterhin ein Problem sind

23
00:01:39,000 --> 00:01:43,080
und Beschäftigte einem unnötig hohen Risiko aussetzen.

24
00:01:43,200 --> 00:01:46,400
Mein Name ist Søren Møller,
und ich komme vom Dänischen Technologischen Institut.

25
00:01:46,480 --> 00:01:51,280
Wir haben die Partikelemissionen
von Benzin- und Dieselgeneratoren gemessen.

26
00:01:51,760 --> 00:01:58,800
Die Messungen zeigen deutlich höhere Emissionen
ultrafeiner Partikel

27
00:01:58,880 --> 00:02:03,480
bei einem Benzingenerator
als bei einem Dieselgenerator.

28
00:02:03,960 --> 00:02:07,320
Die Menge überrascht mich ziemlich.

29
00:02:07,440 --> 00:02:14,320
Ein Dieselgenerator erzeugt viele ultrafeine Partikel,
das war also zu erwarten.

30
00:02:14,400 --> 00:02:19,640
Ich hatte nicht erwartet, dass der Benzingenerator
etwa fünfmal so viele erzeugt.

31
00:02:19,840 --> 00:02:22,720
Die Messungen des
Dänischen Technologischen Instituts zeigen,

32
00:02:22,720 --> 00:02:25,720
verglichen mit den Grenzwerten,
mit denen die WHO arbeitet,

33
00:02:25,880 --> 00:02:31,560
dass wir nahe am Benzingenerator
über 100-mal über den Grenzwerten liegen.

34
00:02:31,640 --> 00:02:35,400
Hätte der Dieselgenerator keinen Partikelfilter,
oder wäre der Filter defekt,

35
00:02:35,440 --> 00:02:38,440
läge auch er weit über den Grenzwerten.

36
00:02:38,560 --> 00:02:42,600
Das zeigt deutlich,
dass wir Generatoren vermeiden müssen.

37
00:02:42,680 --> 00:02:48,320
Sie schaden Beschäftigten auf Baustellen
und können sie schwer krank machen.

38
00:02:48,520 --> 00:02:53,000
Das ist natürlich eine Tragödie.
Mit Elektrobetrieb haben wir eine Alternative.

39
00:02:53,080 --> 00:02:55,880
Es geht darum,
die grüne Alternative zu nutzen,

40
00:02:55,920 --> 00:02:59,080
um von fossilen Brennstoffen
und den Schäden, die sie verursachen, wegzukommen.
